r.k. Pfarre Purkersdorf - 

gemeinsam im

Glauben unterwegs

Gottesdienste am Sonntag:

SA 18:00 Uhr

SO 09:30 Uhr

Pfarrkanzlei: 

MO-FR:   09:00 - 11:00 Uhr

DO auch  18:00 - 19:00 Uhr

  Tel: 02231/63383 - Mail: Pfarre.purkersdorf@speed.at

Seelsorgeraum Wienerwald - Mitte 

 

Seit 1.12.2015 ist die Pfarre Purkersdorf Teil des Seelsorgeraumes Wienerwald - Mitte.

Sie kommen hier auf die Homepage

Spenden erbeten


Dank Ihres Kirchenbeitrages werden vor allem die Personalkosten zu einem guten Teil abgedeckt (Priester, Pfarrsekretärin...), aber die Betriebskosten für Pfarrhaus, Kirche und Pfarrheim übersteigen den Kirchenbeitrag, den wir von der Dizöese erhalten, bei weiten. Dazu kommen noch notwendige Erheltungs- und Renovierunskosten und Schulden, die von der Pfarrheimsanierung zurückgeblieben sind.

WIr bitten Sie daher um Ihre Unterstützung, damit wir unseren christlichen Auftrag hier in Purkersdorf gut erfüllen können. Auf diese Weise kann jede/jeder einen Beitrag zum Ganzen leisten!

Unsere Kontoverbindung:

IBAN: AT92 3266 7000 0020 8298

BIC: RLNWATWWPRB



 

Wir danken Ihnen für Ihren Beitrag, auch der kleinste Betrag ist uns Hilfe!

Vergelt´s Gott!

Das Kircheninnere in weiteren Einzeldarstellungen

 

Presbyterium


Das Mauerwerk des Presbyteriums wird in seinem unteren Teil durch drei rundbogige. glasbemalte Fenster in schräger Laibung gegliedert.

Hl. LeopoldIm ersten Fenster ist der Heilige Leopold dargestellt.

Der um 1075 geborene Markgraf vor Österreich bewies echt kirchliche Gesinnung und große Papsttreue, sodaß der Papst ihn „Filius S.Petri" - Sohn des Hl.Petrus - nannte.Außer Klosterneuburg gründete Leopold die Zisterzienserabtei Heiligenkreuz (1135) und die Benediktinerabtei Klein-Mariazell (1134). Im Jahre 1136 starb er, 1485 sprach ihn Papst Innozenz VII. heilig. 1663 wurde er Landespatron von Österreich. Leopold wird allgemein im Mantel mit Hermelinkragen oder in Rüstung und Mantel, immer aber mit Herzogshut dargestellt. Hinzu kommen ein Banner mit dem österreichischen Wappen und ein Kirchenmodell, das auf die Stiftung Klosterneuburg hinweist.



Das zweite Fenster ist dem Kirchenpatron Jakobus d.Ä. gewidmet.

Das dritte Fenster, auf der gegenüberliegenden Wand, zeigt die Hl. Theresia von Lisieux, eine der rührendsten und zartesten Heiligengestalten. Sie starb vierundzwanzigjährig am 30.September 1897. Schon als Fünfzehnjährige war sie in den Orden der Karmelitinnen eingetreten, wo sie das Kindsein vor Gott einzigartig vorlebte. Sterbend versprach sie „Ich werde Rosen vom Himmel regnen lassen", wozu Papst Pius XI. bei ihrer Heiligsprechung feierlich und öffentlich bekannte: „Die Gnaden, die ihrer Fürsprache zugeschrieben werden, sind unzählbar".

Volksaltar und Ambo aus rotem Marmor wurden 1984 errichtet. Durch Beseitigung der aus 1806 stammenden Speisegitter vergrößerte man damals das Presbyterium, womit es ins Hauptschiff hineinreicht und auch den Zugang zur Taufkapelle mit einschließt.

 

Taufkapelle

SPieta in der Taufkapellechon anläßlich des Kirchenerweiterungsbaus, der von Juni bis November 1935 durchgeführt wurde, hatte man einen Durchbruch zu der bis dahin nur von der Sakristei aus begehbaren ehemaligen Schatzkammer geschaffen; mit deren endgültiger Bestimmung als wohl ausgestattete Taufkapelle anläßlich der kompletten Revitalisierung 1983/84.

Vor allem die beiden Bilder, an Maulpertsch gemahnend, können an die Schatzkammerzelt des 18. Jahrhunderts erinnern. Die heutige Taufkapelle birgt am Karsamstag auch das Heilige Grab. Besonders wertvoll Ist die barocke Pieta.

 

Hauptschiff


An den Pfeilern des Triumphbogens sehen wir zwei barocke Bilder, und zwar rechts den Hl. Hieronymus (Kirchenlehrer, etwa 340-420; die  gesamte  Fassung,  Anordnung und  Übersetzung  der hebräisch, griechisch und lateinisch nur In einzelnen Büchern vorliegenden Hl. Schrift ist sein Werk), und links den Hl. Augustinus (Kirchenvater, 354-430). Von seinem reichen Schrifttum sind besonders seine „Bekenntnisse" -„Confessiones" und der „Gottesstaat -De Civitate Dei" zu nennen. Der Maler der beiden Bilder Ist unbekannt.

Die Kanzel, deren Aufgang bis 1935 über Sakristei und Schatzkammer führte, wurde damals neu gestaltet, nur der Kanzeldeckel, auf dem ein Kreuz und auf Wolken thronende Engel mit Trompete und Buch zu sehen sind, stammt noch aus dem späten 18. Jahrhundert.
Den separaten Aufgang zur Kanzel aus 1935 hat man 1983/84 wieder entfernt.

Die Kristalluster im Altarraum sind Jugendstilluster, während die Beleuchtung des Hauptschiffes anläßlich der Restaurierung 1984 modernisiert wurde.

An der Nordwand befindet sich ein aus der Barockzelt stammendes Gemälde, das aus der Kartause Mauerbach In unsere Pfarre gelangte, nämlich eine Darstellung der Hl. Theresia von Avila. 

Die Mystikerin Theresia wurde 1515 in Avila geboren und trat 18-jährlg in das dortige Karmelitinnenkloster ein. Unter größten Schwierigkeiten führt sie 1560 mit dem Hl. Johannes vom Kreuz die Reform des Karmelitenordens durch, starb 1582 in Alba und wurde 1622 heiliggesprochen. Theresia wird ohne besondere Attribute als Karmelitin mit Skapulier, Mantel, Wimpel und Schleier dargestellt, in der italienischen Kunst oft mit einem Engel, der ihr Herz mit einem feurigen Pfeil durchbohrt. Auch unser Bild hat diese Ikonographie übernommen. Christus erscheint der in mystischer Verzückung vom Pfeil durchbohrten Theresa. Der Maler des Bildes ist unbekannt, es wurde 1989 restauriert.

Seitenschiff

Kreuzweg von HumpelDer Kreuzweg aus 1951 - zunächst im Hauptschiff -. vierzehn Reliefbilder von Prof. Josef Humpllk (1888-1958), wurde 1984 ins Seitenschiff transferiert und neu bronziert. Der Purkersdorfer Humplik, ein Künstler, der dem Secessionismus sehr nahe stand, schuf die Plastiken für unsere Kirche unter Pfarrer Hessle (1941-1960).

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Beleuchtung des Seitenschiffes erfolgt durch Glasfenster (103 x105), die ebenfalls ein Purkersdorfer Künstler. Prof. Horst Aschermann (geb. 1932), geschaffen hat. Eines der Hauptthemen seines Œuvres ist die Darstellung der Genesis (bekannt sind seine Relieftafeln der „Hetzendorfer Genesis"). Hier wurde mit Antikglas gearbeitet, nach klassischer Methode, mit Bleifassung der einzelnen Teile.

Das erste Fenster (nahe dem Seitenaltar) zeigt das Auge Gottes, den Beginn des Schöpfungsprozesses - die Scheidung von Festland und Wasser, d.h. die Kristallisation von Materie - „das Prinzip".Das nächste Fenster zeigt die Erschaffung des Menschen. Hierauf wird das Werden der Säugetiere gestaltet. Das folgende Bild ist der Entstehung des Lebens aus dem Wasser gewidmet. Die letzte Darstellung demonstriert die Vielfalt der Pflanzenwelt.

Glasfenster im Seitenschiff


Den einfachen Seitenaltartisch ziert eine Statue des Heiligen Josef mit dem Jesuskind

Die unmittelbar auf den Eingangsraum folgenden Teile von Haupt- und Seitenschiff waren ursprünglich durch schmiedeeiserne Gitter von diesen getrennt. In einer Nische, links, befindet sich auf einem Sockel die Büste von Judas Thaddäus, ebenfalls ein Werk von Josef Humpllk. Belm Ausgang finden sich die Statuen der Hl. Theresia v. Lisieux und des Hl. Antonius von Padua.






Der Hochaltar

 

Die Rundbogennische im Chorraum ist völlig vom Hochaltar ausgefüllt. Dieser ist eine Schöpfung des 18. Jahrhunderts, der Künstler unbekannt, bemerkenswert die harmonische Farbgebung in Braun, Rot und Gold. Zum Altar gehören drei Elemente: der Altartisch aus marmorähnlichem Mannersdorfer Stein. 1935 erneuert; der Tabernakel wird von zwei geflügelten, knieenden, anbetenden Engeln flankiert; darüber eine Scheibe in einem Strahlenkranz mit auf Wolken schwebenden Engelsköpfen, auf Ihr Ist in hebräischen Buchstaben das Wort JAHWE (Gott) geschrieben. Die mächtige Säulenarchitektur dahinter steht auf einem hohen Sockel, wobei die korinthischen Kapitelle von einem geschwungenen
 
Gebälk gedeckt werden. Dies ergibt einen würdigen Rahmen für das Gnadenbild, das von zwei schwebenden Engeln getragen scheint. Ein reichverzierter, silberner Rokokorahmen, der von Maria Theresia gestiftet worden sein soll, setzt es in den optischen Mittelpunkt.


Das Gnadenbild

Gnadenbild Maria lactans

soll eine Nachbildung der Madonna lactans sein, ähnlich dem im Kloster der Heiligen Rosa von Lima. In der byzantinischen Kunst hatten sich bestimmte Madonnentypen entwickelt, die vor allem in der Ikonenmalerei weiterlebten, doch auch in der westeuropäischen Kunst Eingang fanden. Dazu gehört die „Galaktotrophusa" (griech. Milchspenderin). Dieses Motiv findet sich bereits in der ägyptischen Darstellung der Göttin Isis mit dem Horusknaben; die frühesten Beispiele der nährenden Muttergottes sind auf Ägypten beschränkt.

Zahlreiche volkstümliche Abbildungen sollen vom Bild in Lima angefertigt worden sein, eine davon befindet sich wohl in der Jesuitenkirche in Wien, eine andere in Wischegrad bei Prag.

Fachleute bezeichnen folgende Merkmale als ikonographische und typolo-gische Äguivalente:
Typisierung der Gesichtszüge, Reduktion auf Linie, Verwendung des Rot-Blau- Akkordes in der Farbgebung. Einzigartig ist aber hier die Bekleidung des Jesuskindes: es ist nicht in freier Weise bekleidet, sondern gefascht und gewickelt.

„Maria Purkerstorff" — und die Legende

1709 hatte die Besitzerin der Stigl-Mühle (heute Tullnerbachstraße 4-6 bzw. Fürstenberggasse 3 bzw. Schöffelgasse 16) Helena Wöhrl (Wehrl) dieses in seiner Motivation kostbar-seltene Bild (Nachbildung, übernom¬men aus Peru, Jesuiten-Mission) erworben. Es könnte sich dabei um eine stellvertretend abgestattete Dankesschuld gehandelt haben (1683 Türkensturm!). Darüber dürfte die Legendenbildung einigermaßen den Tatsachen entsprechen. Völlig aus der Luft gegriffen dazu ist die Mär vom angeschwemmten Madonnenbild, das auch einmal Blut geschwitzt haben soll. (Schwemm-Legenden waren im Mittelalter und damals wie¬der vielfach im Umlauf).


Der Pest fiel 1713 mit einem Großteil der ortsansässigen Bevölkerung auch das Müllerehepaar Wöhrl zum Opfer, nicht aber die Tochter, die 20-jährige Anna Maria Grueber aus der ersten Ehe der Müllerin. Diese Tochter betete täglich vor dem auf einem „Taferlbaum" (vermutlich im Bereich der heutigen Kastanien-Allee) befestigten Gnadenbild und schrieb ihr Überleben ihrer frommen Andachtsübung zu. Sie sah immer mehr und mehr Mitbeter - bis schließlich eine Wallfahrtsbewegung daraus wurde, ab 1727 mit dem Gnadenbild in der Pfarrkirche. Eine Kopie (aus 1917) befindet sich in der Deutschwald-Marienkapelle in der Schöffelgasse, nahe der seinerzeitigen Stigl-Mühle. seit 1977, dem 250ten Jubiläumsjahr zu 1727.
 
Das (eigentliche) Gnadenbild erhielt den Titel ..Trösterin der Betrübten". Trotz des anfänglichen Widerstands des damals für unseren Raum zuständigen passauischen Konsistoriums entwickelte sich bald eine außerordentliche selbständige Kultdynamik. Auch Maria Theresia besuchte das Gnadenbild gern und oft. Ihr gleich wallfahrteten vor allem viele Wiener hierher, die Wiener Nadlerzunft auch nach dem Wallfahrtsverbot Kaiser Josefs II. (1782), bis 1938 und vereinzelt darüber hinaus.

Jakobus der Ältere

Sakrale Symbiose von Hochalter und Gnadenbild: Muttergottes und erster Apostelmärtyrer
 

Bekrönt wird der Hochaltarbereich von einem mit reichem figuralen Schmuck ausgestatteten Aufsatz, der bis ins Gewölbe reicht. Hier befindet sich In einer lichtdurchfluteten Öffnung eine bewegte Skulptur des

Hl. Jakobus, der von einer Schar jubelnder Engel umgeben ist.

Jakobus der Ältere, Sohn des Zebedäus und der Maria Salome, war einer der zwölf Apostel, Bruder des Apostels Johannes. Er war Leiter der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem und wurde unter Herodes Agrippa I. hingerichtet (spätestens 44 n.Chr.). Nach der Legende wurden seine Gebeine nach Spanien überführt, das Grab angeblich um 820 aufgefunden. Der Heilige wurde anfangs mit Buch, Rolle oder dem Schwert seiner Enthauptung dargestellt, aber vom 14. Jahrhundert an als Schutzpatron der Pilger und Wallfahrer stets in der Tracht eines Pilgers, mit kurzem Mantel und Hut, in Schuhen sowie mit Pilgermuschel, Stab, umgehängter Tasche und Flasche und eine solche Darstellung findet man hier in Purkersdorf.

Anmeldung zu den Sakramenten in der Pfarrkanzlei

 

Bitte kommen Sie persönlich vorbei und bringen Sie wenn möglich folgende Unterlagen mit:

Taufe

Taufe in Purkersdorf / Tullnerbach

(setzt einen Wohnsitz in Purkersdorf (3002,3011) oder Tullnerbach (3011) voraus)

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Taufscheine der Eltern
  • falls vorhanden: Taufschein des/r PatIn
  • Meldezettel
  • ev. Trauungsurkunde der Eltern

Taufen von auswärts:

  • Die Anmeldung erfolgt über Ihre Wohnpfarre - falls Sie diese nicht kennen, sind wir gerne behilflich!
  • Sie können gerne einen Termin vorab reservieren, sobald die Wohnpfarre die Anmeldung freigibt, wird der Termin fixiert

Taufgespräch und Freigabe

  • Vor der Taufe gibt es ein "Taufgespräch", damit sich die Eltern und der Taufspender besser kennenlernen und die Feier gemeinsam gut vorbereitet wird. Falls Sie von auswärts kommen oder hier wohnen, die Taufe aber wo anders stattfinden soll, gibt es meist 2 Gespräche (eines in der jeweiligen Wohnpfarre, eines mit dem Taufspender)
  • Mit der Tauffreigabe können Sie dann selbstverständlich überall hin zur Taufe gehen. Dank Internet brauchen Sie dafür dann gar nichts mehr tun, da diese Formalitäten zwischen den Pfarren online abgewickelt werden.

Erstkommunion

  • Kinder, die im jeweiligen Kalenderjahr mindestens 8 Jahre alt werden bzw. die 2. Schulstufe besuchen, werden eingeladen, den EK Kurs in ihrer jeweiligen Wohnpfarre zu besuchen und dann zum ersten Mal zur Kommunion zu gehen.
  • Die Anmeldung findet dafür meist im Herbst statt, die Kurse beginnen spätestens nach den Weihnachtsferien

Firmung

  • Jugendliche, die im jeweiligen Kalenderjahr mindestens 14 Jahre alt werden, sind eingeladen am Firmvorbereitungskurs teilzunehmen.
  • Die Anmeldung findet dafür meist im Hebst statt, die Kurse beginnen spätestens nach den Weihnachtsferien

Ehe - Trauung

Trauung in Purkersdorf / Tullnerbach

(setzt einen Wohnsitz mindestens eines der Partner in Purkersdorf (3002,3011) oder Tullnerbach (3011) vorraus)

Voraussetzungen für eine katholische Eheschließung

  • Grundsätzlich: sie waren noch nie kirchlich verheiratet, oder eine kirchliche Heirat ist durch Tod des Ehepartners oder durch Anullierung einer früheren Hochzeit aufgelöst worden
  • etwas knifflig: Falls sie zwischen 1983 und 2011 standesamtlich geheiratet haben und zu diesem Zeitpunkt beide Partner nicht katholisch waren (ausgetreten, ungetauft, andere Konfession oder Glaube) - dann gilt diese Ehe für uns als gültig geschlossene und Sie können leider nicht kirchlich heiraten. Dieser Passus wurde im Kirchenrecht 1983 neu geschaffen und wurde 2011 von Papst Benedikt XVI wieder aufgehoben. 
  • Falls Sie Ihren aktuellen Partner/In nicht kirchlich heiraten können, so lade ich Sie dennoch zu einem klärenden Gespräch ein - meist finden sich Lösungen (Anullierung einer Vorehe, Segensfeiern statt Trauung...)

Anmeldung in der Pfarrkanzlei:

  • Meldezettel von Braut & Bräutigam
  • Geburtsurkunden ders.
  • Taufscheine ders.
  • Auszug aus dem Geburtenbuch
  • ev. Unterlagen über Vorehen (auch standesamtliche!)
  • Von den Trauzeugen brauchen wir nur Angaben über Name, Beruf und Adresse

Trauungen von auswärts:

  • Die Anmeldung erfolgt über Ihre Wohnpfarre - falls Sie diese nicht kennen, sind wir gerne behilflich!
  • Sie können gerne einen Termin vorab reservieren, sobald die Wohnpfarre die Anmeldung freigibt, wird der Termin fixiert

"Brautgespräch" und Freigabe

  • Vor der Trauung gibt es ein "Brautgespräch", bei dem auch die rechtlichen Dinge genau abgeklärt werden, damit sich die Eltern und die Trauungsassistenz besser kennenlernen und die Feier gemeinsam gut vorbereitet wird. Falls Sie von auswärts kommen oder hier wohnen, die Trauung aber wo anders stattfinden soll, gibt es meist 2 Gespräche (eines in der jeweiligen Wohnpfarre, eines mit der Trauungsassistenz)
  • Zusätzlich ist auch ein "Eheseminar" vorgesehen, dass Sie bei uns in der Pfarre machen oder aus dem Angebot der Diözese auswählen können. Die Infos dazu bekommen Sie beim Brautgespräch.
  • Mit der Freigabe können Sie dann selbstverständlich überall Ihre Trauung feiern. Dank Internet brauchen Sie dafür dann gar nichts mehr tun, da diese Formalitäten zwischen den Pfarren online abgewickelt werden.

Krankensalbung und Krankenkommunion

  • Falls Sie die Krankensalbung möchten bzw. dass die Kommunion zu Ihnen nach Hause gebracht wird, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Pfarrkanzlei bzw. Pfarrer Dr, Marcus König auf.

Beerdigung

  • Wird gänzlich über die Bestattung abgewickelt, diese nimmt dann mit uns Kontakt auf
  • Der Priester / Diakon, der das Begräbnis leitet, wird mit den Hinterbliebenen möglichst vor dem Begräbnis Kontakt aufnehmen, um über den/die Verstorbene/n etwas zu erfahren. Ein ungefährer "Lebenslauf", der die wichtisten Lebensstationen festhält, ist dabei sehr hilfreich, auch um die eigene Trauer aufzuarbeiten.

 

Herzlich willkommen in der virtuellen Pfarrkanzlei!Pfarrhaus

 

Wissenswertes zur Anmeldung zu den Sakamenten (Taufe, Hochzeit etc): Anmeldung zu Sakramenten

Aktuell: Infoabend für den Ehevorbereitungskurs: Ehevorbereitung

Kommen Sie doch bei uns vorbei...

 

 

Lidija

 

 

 

 

In der Pfarrkanzlei begrüßt sie unsere Pfarrsekretärin LIDIJA PRTENJACA

 

 

 

 

 

 


Die Pfarrkanzlei hat geöffnet:

 

MO - FR zwischen 9.00 - 11.00 Uhr

DO auch von 18.00 - 19.00 Uhr


KONTAKT:

Sie erreichen uns telefonisch unter 02231/63383 oder per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Falls sie dringend einen Priester benötigen, rufen Sie bitte Pfarrer Dr. Marcus König an unter 0664/5049580

Unsere Gottesdienstordnung (2016):

 

Vorabendmesse: Samstag 18.00 Uhr

Sonntagsmesse: 09.30 Uhr (am 1. Sonntag des Monats meist Familienmesse, bitte Aushang beachten)

 

 

Werktagsmessen:


MI 15.30 Uhr im Seniorenheim Hoffmannspark (alle 2 Wochen - bitte dem Kalender entnehmen)

DO 15.30 Uhr im Senecura Altersheim Purkersdorf

FR 18.00 Uhr Abendmesse anschl. Anbetung

Ein paar geschichtliche Daten zur Pfarre Purkersdorf

 Wappen Purkerdorf

Seit 870 Jahren besteht Purkersdorf; vor etwa 700 Jahren zeigen sich die ersten Spuren kirchlichen Wirkens an diesem Ort.

Im 13. Jahrhundert wurde unsere Pfarre von der ehemaligen Mutterpfarre Sieghartskirchen abgetrennt.
Schon seit der Gründung standen Pfarre und Kirche unter dem Patronat der Grundherrschaft Purkersdorf.

1333 wurde die Pfarre Purkersdorf landesfürstliche Patronatskirche und Patronatspfarre der Habsburger.
Unsere Pfarrkirche, dem Hl. Jakobus geweiht, wurde 1529 und 1683 von den Türken zerstört.

1805 und 1842 brannte die Kirche.

1935 kam es zum Erweiterungsbau.Am 12.7.1936 erfolgte die feierliche Weihe der erweiterten Kirche.

Seit 1727 ist die Kirche auch Wallfahrtskirche mit dem Gnadenbild „Trösterin der Betrübten".

Auch der Pfarrhof wurde mehrmals zerstört; seit 1782 besteht der heutige Bau.

1976 wurde ein eigenes Pfarrheim errichtet;dort finden die Veranstaltungen der Pfarre statt.

 DAS GOTTESHAUS Der Bau und seine Geschichte


Die r.k.Pfarrkirche von Purkersdorf, dem Apostel Jakobus dem Älteren geweiht, war vermutlich bereits im 12.Jahrhundert Patronatskirche.Die Kirche im Überblick
 

Urkundlich erwähnt wird das Gotteshaus 1333, als die Habsburger- Herzöge Albrecht der Weise und Otto der Fröhliche die „Burg und Veste" zu Purkersdorf mit „Kirchenlehen und allem Herrschaftszubehör" erwarben.

Ab 1500 wird die landesfürstliche Patronatskirche vom Kaiserlichen Waldamt betreut, der obersten Aufsichtsbehörde und Verwaltungsstelle des Wienerwaldes.

1529 verwüsteten die Türken das Gotteshaus, es wurde erst 1570 unter Kaiser Maximilian wiederhergestellt; doch mußte 1580 die Seelsorge den Kartäusern in Mauerbach übertragen werden. Erst 1621 bestellte Kaiser Ferdinand II. wieder einen eigenen Pfarrer.
 
1683 wurde die Kirche abermals von den Türken zerstört; ihre Wiedererrichtung war 1690 abgeschlossen, in einfachem Barock, wobei so manche gotischen Elemente erhalten blieben. 1683-1694 betreuten die Augustiner aus Mariabrunn Purkersdorf.

1726/27 bekam die Kirche die heutige Sakristei angebaut und erhielt außerdem die damals bereits bestehende und heutige Taufkapelle als barockisierte „Schatzkammer".

Im Zuge der Napoleonskriege wurden 1805 etwa „3000 russische Kriegsgefangene" in die Kirche hineingepfercht. Sie verheizten die gesamte brennbare Einrichtung; diese konnte allerdings rasch erneuert werden.

Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1842 gelang es dann, den neuerlich verwüsteten Bau in nur 8 Monaten zu restaurieren.

Markant elementarisch an der Pfarrkirche ist der gotische Chor mit 5/8 Schluß, daneben der mittelalterlicher SO-Turm mit einem - seit 1885 - barockem Helm, das dreijochige Langhaus mit Tonnengewölbe mit Stichkappen aus der zweiten Hälfte des 17.Jahrhunderts.

1909 wurde zum zweitenmal (erstmals 1768!) ein Kirchenbauverein ins Leben gerufen, der enorme Bevölkerungszuwachs Purkersdorfs (um das Vierfache in den zurückliegenden 80 Jahren) verlangte einen Um- und Erweiterungsbau. 1935 erfolgte dieser endlich und gab der Kirche mit Langhaus-Anbau und Seitenschiff seine heutige Gestalt.

Schäden, in erster Linie durch - wenn auch ganz späte - Kriegseinwirkungen wurden gleich ab 1945 bis 1976 schrittweise behoben. Eine komplette Revitalisierung und vor allem Innensanierung erfolgte schließlich 1983/84.

 

Lesen Sie Näheres zum Hochaltar: Kirche-Hochaltar
oder Lernen Sie den Rest des Kirchenraumes kennen: Kirche-Details2