Papst Franziskus bittet, dass alle vor Beginn der Bischofssynode über die Familen mit ihm gemeinsam für die Familien beten.

Die von der Erzdiözese Wien gestaltete Gebetskarte können Sie einfach herunterladen und ausdrucken, oder ab kommender Woche bei uns gratis erhalten!

Familiengebetskarte Rückseite

Familiengebetskarte Vorderseite

Glaubensvertiefung in der Fastenzeit 2013

Exerzitien im Alltag - gemeinsam mit der Pfarre Pressbaum

Exerzitien im Alltag

Gemeinsam mit der Pfarre Pressbaum sind wir in der Vorbereitungszeit eingeladen, unseren Glauben zu vertiefen.

Was sind "Exerzitien im Alltag"?

Würfelerfahrungen


1)    Alle lieben


Wenn ihr sagt: „Ich liebe die Mutter, ich liebe mein Geschwisterchen, ich liebe meinen Papa, aber meine Tante nicht“, ist das nicht Liebe. Oder wenn ihr in der Schule sagt: „Ich liebe meine Lehrerin, diese meine Freundin liebe ich auch, aber jene andere ist mir unsympathisch“, ist auch das nicht Liebe, nicht wahre Liebe; so können wir nicht Jesus werden!


Sebastian spielt mit anderen Freunden der Siedlung Fußball. Da kommt Eduard, ein sehr armes Kind, das auf der Straße Almosen bettelt. Sobald die anderen Kinder ihn so dreckig und schlecht angezogen sehen, wollen sie nicht mit ihm spielen. Sebastian zögert zunächst eine Weile, doch dann sagt er: „Er ist einer meiner Freunde, also spiele ich mit ihm!“ So nimmt ihn Sebastian in seine Mannschaft und sie spielen gemeinsam. Am Geburtstag von Sebastian läutet die Hausglocke. Sebastian öffnet die Tür: es ist Eduard mit einem Geschenk in den Händen: „Das ist für dich!“ Im Paket ist ein kleines Auto, das Eduard mit dem Geld, das er an diesem Tag gesammelt hat, gekauft hat.


2)    Als erster lieben

Man muss als Erster lieben. Man muss selbst anfangen zu lieben. Wenn wir nach Hause kommen und das kleine Schwesterchen zu nichts Lust hat, es müde ist, es nicht spielen will, nicht lernen... Ihr dürft nicht warten, wir dürfen nicht warten, bis sie beginnt, euch zu lieben; ihr müsst anfangen; liebt als Erste und sagt: „Fühlst du dich nicht gut? Wie geht es dir? Hast du ein Problem? Möchtest du es sagen? Willst du etwas spielen? Ihr müsst die Ersten sein zu lieben.


Die Mutter von Matthäus gibt am Abend jedem Kind ein Fruchtjogurt. Matthäus stellt es in den Kühlschrank, um es am nächsten Tag zu essen. Am Morgen kommt er in die Küche und sieht, dass sein größerer Bruder sein Jogurt isst. Empört und weinend läuft er zur Mutter: „Mammi, David isst gerade mein ...“, aber da hört er mitten im Satz auf und flüstert: „Heute muss ich als Erster lieben!“ Dann kehrt er zum Bruder zurück und sagt: „Gut, iss es ruhig, ich schenk’ es dir!“


3)    Jesus im anderen sehen

Es ist notwendig, dass wir Jesus in allen, in allen lieben, auch in jenem Hässlichen dort, auch in jenem Zerlumpten, auch in jenem Türken, die ich nicht lieben möchte. Es ist wichtig, dass wir Jesus lieben, denn Jesus hat gesagt, dass wir alles, was wir anderen tun, für ihn tun.


Auch Tia von der Elfenbeinküste hatte gelernt, Jesus im Nächsten zu sehen: Tia war gerade auf dem Heimweg von der Schule. Eine Klassenkameradin hänselte sie und redete schlecht über ihre Mutter. „Zeig´s ihr! Hau sie!“, forderte ihre Freundin sie auf, „Ich helfe dir!“ „ Schon legte Tia ihre Schultasche ab und wollte zuschlagen. „Wenn ich das mache, dann schlage ich Jesus“, ging es ihr durch den Kopf. Sie nahm ihre Tasche und ging weg.


4)    Einander lieben

Wir müssen einander lieben wie es die ersten Christen getan haben. Das heißt, dass wir uns immer hintenanstellen und für die anderen leben

Die Lehrerin einer Klasse Siebenjähriger musste kurz aus der Klasse gehen. Um in der Zwischenzeit die Ordnung zu gewährleisten, beauftragte sie Daniela, die Namen aller Störenfriede an die Tafel zu schreiben. Daniela nahm ihre Aufgabe ernst und schrieb tatsächlich einige Namen auf. Antonio, der brav auf seiner Schulbank saß, stand aber auf, ging zu Daniela und sagte: »Schreib lieber mich auf!« Daniela schaute ihn verblüfft an. Dann löschte sie alle Namen von der Tafel.

5)    Sich eins machen

Lieben als ob ich an der Stelle des anderen wäre. Wenn du einen siehst, der weint, dann tu, als ob du selber weinen würdest und lauf zu ihm, um ihn zu trösten. Wenn du einen siehst, der sich freut, dann freue auch du dich und freue dich mit ihm. Das bedeutet, sich mit dem anderen eins zu machen.


Patrick (Sierra Leone) besucht den Kindergarten. Weil er sehr schnell laufen kann, wurde er als Vertreter seiner Klasse für einen Wettlauf ausgewählt. Es kommt der große Tag: Patrick ist schon an der Spitze, als plötzlich ein Kind hinter ihm stolpert und hinfällt. Patrick bemerkt das, hält an und geht zu ihm zurück, um ihm zu helfen. Sein Lehrer schreit, dass er nicht stehen bleiben, sondern weiterlaufen soll, um Erster zu werden. Aber Patrick hört nicht auf ihn und hilft jenem Kind. Da überholen ihn alle Anderen und Patrick kommt als Letzter ins Ziel. Der eigentliche Held ist aber Patrick, er bekommt einen Sonderpreis für fairness, aber vor allem einen neuen Freund.

6)    Den Feind lieben

Wir müssen alle lieben, auch jene, die uns nicht lieben. Wir müssen sogar die Feinde lieben. Wir verhalten uns wie Gott, der alle liebt. Denn in der Bibel steht, dass Gott den Regen und die Sonne schickt über Gute und Böse. Wir beten für jene und tun denen Gutes, die uns nicht lieben.


Maria (Italien) wirft in der Früh den Würfel: „Den Feind lieben“. Sie läuft zur Mutter und sagt: „Ich habe keine Feinde!“ „Feinde nicht, aber ... jemanden der dir unsympathisch ist“, antwortet ihr die Mutter.
In der Schule fragt Maria ihre Freundin Sonja: „Kommst du heute Nachmittag zu mir nach Hause zum Spielen?“ Elisabeth hört dies und sagt: „Kann auch ich kommen?“ „Oh nein, - denkt sich Maria - nur nicht Elisabeth!“ Dann jedoch erinnert sie sich an den Würfel: „Den Feind lieben“... Darauf sagt sie: „Ja, gut, komm auch du!“

Inhalt wurde übernommen von dieser Seite, wo Du auch mehr Erfahrungen und die Herkunft des Würfel sehen kannst!

Einladung zur Vertiefung: Als JüngerIn Jesu leben lernen

Jüngerschaftsschulung

Kardinal Schönborn hat als zweite Priorität der Diözesanentwicklung die "Jüngerschaftsschulung" uns ans Herz gelegt.

Ein Angebot hat die Fokolarbewegung mitentwickelt, zu der ganz herzlich eingeladen wird

 Die Details entnehmen Sie bitte dem Anhang

 

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Nicht nur im Auto lassen wir uns von Stimmen leiten - auch sonst stellt sich die Frage: Wovon lasse ich mich im Leben leiten?

Der 4. Sonntag der Osterrzeit lädt uns ein, uns von Jesus leiten zu lassen, dem Guten Hirten. Mehr dazu im Vademcum 

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"Geht .... dort werdet ihr ihn sehen" - der Engel beim leeren Grab weist die weinenden Frauen weg: Sie sollen den Jüngern sagen, dass auch sie aufbrechen sollen und den Auferstandenen dort, bei den Menschen, sehen werden. Dem gehe ich in meiner Osterbotschaft nach. 

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Den praktischen Atheismus überwinden V: Wir sagen, dass wir an Gott glauben, es gibt aber aber eine Kluft zwischen "Sonntag" und "Alltag", wo Gott uns oft als das Unwirktlichste vorkommt und wir so leben, als gäbe es ihn nicht. Im 5. und abschließenden Teil geht es um darum, dass wir theoretisch an die Auferstehung glauben, aber im Alltag genauso leben, wie jene, für die der Tod das Ende ist ...

Teil V können Sie als PDF hier herunterladen

Die älteren Teile finden Sie hier

Den praktischen Atheismus überwinden IV: Wir sagen, dass wir an Gott glauben, es gibt aber aber eine Kluft zwischen "Sonntag" und "Alltag", wo Gott uns oft als das Unwirktlichste vorkommt und wir so leben, als gäbe es ihn nicht. Im 4. Teil geht es um darum, dass wir Gott nicht wirklich kennen - in dem Sinn, dass wir keine persönliche Beziehung mit Ihm haben...

Teil IV können Sie als PDF hier herunterladen

Die älteren Teile finden Sie hier

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Den praktischen Atheismus überwinden III: Wir sagen, dass wir an Gott glauben, es gibt aber aber eine Kluft zwischen "Sonntag" und "Alltag", wo Gott uns oft als das Unwirktlichste vorkommt und wir so leben, als gäbe es ihn nicht. Im 3. Teil geht es um die ängstlichen Sorgen im Alltag, die unser Lebensgefühl prägen, dass Gott nicht real in unserer Mitte ist und sich um uns sorgt...

Teil III können Sie als PDF hier herunterladen

Die älteren Teile finden Sie hier

Den praktischen Atheismus überwinden II:

Wir sagen, dass wir an Gott glauben, es gibt aber aber eine Kluft zwischen "Sonntag" und "Alltag", wo Gott uns oft als das Unwirktlichste vorkommt und wir so leben, als gäbe es ihn nicht. Der 2. Aspekt beleuchtet die Frage, wie ernst wie das Gebet nehmen.

Teil II können Sie im Anhang als PDF herunterladen

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Mit der Fastenzeit habe ich eine neue Predigtreihe begonnen.

Sie beschäftigst sich mit dem praktischen Atheismus - also dass wir zwar sagen, dass wir an Gott glauben, es aber eine Kluft zwischen "Sonntag" und "Alltag" gibt, wo Gott uns oft als das Unwirktlichste vorkommt und wir so leben, als gäbe es ihn nicht. Fünf verschiedene Aspekte und wie wir das überwinden soll die Predigtreihe beleuchten.

Teil I können Sie im Anhang als PDF herunterladen

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Das Bekenntnis zu Jesus, dem Christus

Die Taufe Jesu ist ein sehr wichtiges Ereignis, weil es der Beginn seiner öffentlichen Tätigkeit ist und weil darin die christliche Taufe symbolisiert und eingesetzt wird. Aus diesem Grunde ist dieser Sonntag auch das Fest unserer christlichen Taufe. Die Basis des Glaubens ist nach 1 Joh 5 das Bekenntnis zu Jesus, dem Christus. Doch was dieses Bekenntnis bedeutet, ist damals wie heute umstritten und es geht nicht nur um ein  intellektuelles Bekenntnis, sondern um die Erfahrung, dass Er der Messias ist..

 Weiterlesen können Sie im Vademecum (Anhang)

Anmerkung: Durch meine Studienreise wird das nächste Vademecum erst zum Beginn der Fastenzeit hier erscheinen.

 

 

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In der Predigtreihe geht es darum Gottes Geschenke zu entdecken und nachzudenken, wie wir Ihm ähnlicher werden können, indem wir zu Weihnachten uns einüben, großzügigere Menschen zu werden.

Im Anhang ist das Vademecum für den 4. Adventsonntag 

Es geht dabei darum, Präsenz zu schenken - gerade jenen, die unsere Anwesenheit zu Weihnachten besonders benötigen

Vielleicht kennen Sie jemand,der zu den Feiertagen allein ist - und besuchen Sie ihn/sie, egal ob daheim, in Heimen, Krankenhäusern oder sogar im Gefängnis!

Die Gedankgen der vergangen Woche finden Sie hier

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