Die Bedeutung des Täufers für uns heute

  • Meistens hat der Sonntag den Vorrang vor Heilgen- Gedenktagen. Der Geburtstag von Johannes hat aber so ein Gewicht, dass er ausnahmsweise den Sonntag in den Hintergrund drängt. Warum gerade Johannes?
  • Die meisten Exegeten gehen davon aus, dass historisch gesehen Jesus wohl dem Jüngerkreis des Johannes angehört hat, bevor er nach der Taufe sich von ihm trennte. Immer wieder spürt man in den Evangelien doch eine gewisse Spannung. Die Christen fragten sich daher: Welchen Stellenwert hat Johannes der Täufer?
  • Die Kindheitsevangelien, Frucht des theol. Nachdenkens darüber, haben dann das Verhältnis auf den Punkt gebracht: Johannes ist sehr wichtig, denn er war die prophetische Stimme, die auf Jesus hinwies, sein Wegbereiter. Andererseits war er nicht das Wort selbst, das ist Jesus. So hat auch das Datum der Geburt Johannes am 24.6. seine tiefe Bedeutung: Es heißt bei der Verkündigung des Engels an Maria, dass ihre Base Elisabeth bereits im 6. Monat ist. Einen zweiten Grund gibt uns Augustinus an: Die Tage im Januar nach der Epiphanie des Herrn werden wieder länger. Nach der Sommer-Sonnenwende im Juni werden die Tage kürzer. Deshalb sah Augustinus in diesen beiden Fest-Terminen eine kosmische Bestätigung für das Wort des Johannes: „Er - Christus - muss wachsen, ich aber geringer werden“ (Joh 3,30).
  • Der heilige Augustinus hat auch noch eine andere sehr tiefe Betrachtung über das Verhältnis von Johannes und Jesus angestellt, indem er darauf hinweist, dass Johannes sich Stimme eines Rufenden (Joh 1, 23) nennt, Jesus aber Wort Gottes (vgl. Joh 1, 14) heißt. Stimme und Wort. Die Stimme geht vorüber, das Wort bleibt. Johannes tritt ab und Jesus bleibt. Stimme vergeht. Ich muss abnehmen, er muss wachsen (vgl. Joh 3, 30). Stimme dient dem Wort. Das Wort braucht dieses Werkzeug der Stimme.

Wie können wir wie Johannes Stimme für Jesus sein?

  • Und hier kommt eine wesentliche Bedeutung Johannes d. T. für uns heute ins Spiel: Denn diese Sendung, diese Aufgabe „Stimme“ zu sein, ist nach Johannes und nach der Himmelfahrt Jesu nun unsere Berufung: Stimme zu sein für das Wort, Jesus! Ausgedrückt wird das in der Chrisamsalbung bei unserer Taufe: Wir sind zum „Propheten“ gesalbt! Wie können wir unsere prophetische Sendung als Christen heute leben? – Die Schriftstellen helfen uns dabei:

 Von Zacharias lernen: Für Gott ist nichts unmöglich

  • Eine erste Grundhaltung dafür, und wie es nicht geht, zeigt uns das Evangelium (Lk 1,57-66.80): Zacharias hat zunächst seine Stimme verloren. Die Stummheit, die ihm widerfahren ist, war zeichenhafter Ausdruck für seine geistige Verfassung, mit der er dem Engel, der Botschaft Gottes gegenübertrat. Er war eingefangen in das, was Menschen eben für normal halten, für das, was sie sich selber ausdenken und begreifen können. Für das Neue und Andere und Größere Gottes, das unser Verstehen übersteigt, war er zunächst stumm und taub, auch wenn er noch so feierliche Gebete in der Tempelliturgie zu verrichten wusste.
  • So geht es uns auch oft: Sind wir nicht auch in der Auslegung der Heiligen Schrift oft taube Hörer, die von dem, was darin eigentlich auf uns zutritt, nichts, aber auch nichts hören, sondern im Vordergrund eines Wissens verbleiben, das bis zum Geheimnis Gottes nicht heranreicht? Dem Wort Gottes: „Bei Gott ist nichts unmöglich!“ begegnen wir oft ungläubig wie Zacharias.
  • Aber die Zunge des Zacharias hat sich in dem Augenblick gelöst, in dem er in das vorgegebene Wort der Verheißung hineintritt, in dem Augenblick, als das Wort des Engels ernst nimmt und Ja sagt zum Namen, den der Engel ihm genannt hat. Auch wir sind gerufen, den Willen Gottes in seinem Wort an uns in der Hl. Schrift  wirklich ernst zu nehmen und wie Zacharias es zu wagen, uns darauf einzulassen in unserem Leben, und dem Wort zu trauen!

… dass die Hand des Herrn mit ihm war

  • Die zweite prophetische Aufgabe wird am Ende des Evangeliums ausgedrückt: Z. und die Menschen um ihn herum merken durch die Ereignisse, wie „die Hand des Herrn mit ihm war“. Dort, wo wir das bei uns und anderen wahrnehmen, wie in unserem Leben die Hand der Herrn mit uns ist – dort können wir „Propheten“ sein, d.h. dem Wirken Gottes durch unser Zeugnis Stimme verleihen. Dafür muss ich aber das Wort Gottes selber ernstnehmen und damit rechnen, dass das passiert! 
  • Der Wortgottesdienst, Bibel Teilen us.w. sind dafür „Wahrnehmungsschule“: Wo erfahre ich konkret, dass die Hand des Herrn wirkt?

Johannes weist auf Jesus hin

  • Dritte prophetische Aufgabe ist es, so wie Johannes Menschen auf Jesus hinzuweisen, auf sein Wirken in der Welt heute, auf das, was Gott uns Großes schenken will in ihm. Gibt es einen Menschen, der uns dazu bringt, wieder ins Evangelium zu schauen? Bringt uns einer dazu, noch einmal nachzulesen, wie Jesus Lebensgestaltung vorgeschlagen hat? Bringt uns einer zum Nachdenken mit der Frage: "Wie hätte Jesus wohl heute gehandelt?" Kann und will ich für andere, z.B. für meine Kinder, so ein „Prophet“ sein?

Von echter Dankbarkeit, Undank und „Selbstverständlichkeiten“

  • Eine Fernsehgeschichte: Ein Waisenkind kommt zum Großonkel, der sie ablehnt. Er ist seit Jahren ein in sich verschlossener und  nach außen harter Typ. Das Kind hat eine einfache Freundlichkeit und kann sich über die kleinste Geste sehr freuen. Sie ist für alles so dankbar, dass es schließlich das Herz des Onkels anrührt und ihn zu einem freundlichen und liebevollen Menschen verwandelt.
  • Ein anderes Szenario: Die Eltern dieses Kindes lieben ihr Kind sehr, sie arbeiten viel und können sich alles leisten. Weil sie ihrem Kind eine Freude machen wollen, schenken sie ihm neue Playstation. Im „Danke“ merkt man schon, dass es sich um eine Floskel handelt. Schnell landet das Geschenk in einer Ecke. Die Eltern sind zunehmend enttäuscht – alles scheint für ihr Kind einfach selbstverständlich zu sein.
  • Ein drittes Beispiel: Jemand ist bereit, in einer Organisation freiwillig mitzuarbeiten und dabei eine wichtige Aufgabe zu übernehmen. Natürlich macht er seine Sache am Anfang noch nicht so schnell und perfekt wie sein Vorgänger. Er erwartet sich nicht gerade, dass alle dauernd ihm ihre Dankbarkeit ausdrücken, aber er kränkt sich, dass er sogar kritisiert und sekkiert wird. Aus Frust will er seine Aufgabe zurücklegen. Die Undankbarkeit hat ihn getroffen.

Auch Jesus ist es so gegangen

Worauf es ankommt: Jünger/Jügerin Jesu zu werden

  • Am Freitag, 1. Juni, war auch bei uns die „Lange Nacht der Kirchen“, bei uns durch ökumenisches Team liebevoll vorbereitet, mit einem sehr interessanten Nachtgottesdienst in der evang. Kirche, der durch die Jugendgruppe der evangelikalen Gemeinde gestaltet wurde. Es ging dabei um die Masken die wir tragen, auch im Glauben. Hr. Wunderli sprach in seiner Predigt ganz richtig davon, dass es nicht so sehr auf die „Etikette“, die Maske ankommt, also ob jemand sich als kath., evang. oder freikirchlicher Christ engagiert und brav lebt – sondern darauf, was hinter der Maske ist, ob jemand „neu geboren ist“ (er bezog sich dabei das Gespräch Jesu mit Nikodemus, nachzulesen in Joh 3)
  • Im Grunde genommen sagt Jesus uns heute das selbe, nur mit anderen Worten: „Macht alle zu meinen Jüngern… und tauft sie … lehrt sie alles zu befolgen“ – es kommt also zunächst darauf an, Jünger/In Jesu zu werden. Getauft sein, brav in die Kirche kommen und die Gebote halten, all das ist gut, kann aber nur äußere Konvention sein, ohne tieferen Glauben – dann nutzt das alles wenig.

Größere Kinder auf neue Weise begleiten

  • Diese Woche feiern wir Erstkommunionen, bald auch die Firmung in Purkersdorf – man sieht, wie die Kinder wachsen! Sie beginnen eigenständig Wege zu gehen, nicht immer kann man als Eltern das Negative verhindern. Wünsche und Sorgen begleiten Eltern. Wenn Kinder größer werden und dann erwachsen, muss man lernen, auf andere Weise mit Ihnen auf dem Lebensweg weitergehen!
  • Dann verstehen wir gut das heutige Evangelium (Joh 17,11-19), auch wenn die Worte schwierig klingen: Jesus betet für seine Freunde, die er nicht mehr so weiter begleiten kann wie bisher, sie müssen „erwachsen“ werden im Glauben.

Augen – Eröffnung

  • Vielleicht kennen Sie auch solche Erfahrungen: Ein Einheimischer öffnet mir die Augen für die Anzeichen eines Wettersturzes in der Natur, die ich vorher nicht wahrnehmen konnte. Jemand erzählt, dass erst ein Freund ihn die Augen öffnete für die Liebe einer Frau, die er vorher nur als gute Freundin gesehen hatte. Ähnlich auch die Erfahrung der Jünger heute im Evangelium (Lk 24,35-48), wo es wörtlich heißt: „Jesus öffnete ihnen die Augen“.
  • Im Originaltext steht hier nicht einfach nur „öffnen“, sondern sicher nicht ohne guten Grund die seltene Wortform „dianoigo“. Ganz streng übersetzt würde das bedeuten: Jesus „eröffnete“ ihnen die Augen. Bei Eröffnung denken wir z.B. an einen Laden, ein Geschäft, eine Gaststätte usw. – Wenn der Besitzer gewechselt hat oder gründlich renoviert wurde, dann wird anschließend neu eröffnet. Oder denken wir daran, dass z.B. jemanden eine einmalige berufliche Chance eröffnet wird. Jedenfalls beginnt mit einer Eröffnung etwas Neues, das sich erst entwickeln und durchsetzen muss.

Der Wunsch nach einer direkten Gottesberührung

  • „Wenn ich nicht... berühre, so glaube ich nicht“ – das hat Thomas den Beititel „ungläubiger...“ eingetragen - er formuliert aber den Zweifel und Wunsch der 2. Generation der Christen um 100 n.Chr. (als Joh Evangelium geschrieben wurde) und wohl jeder Generation bis heute: So hat eine Umfrage unter Gläubigen ergeben, dass das Motiv in den Gottesdienst zu kommen „Gott zu erfahren“ ist, eine „Gotteserfahrung aus erster Hand“ zu machen!.
  • Für viele ist der Mangel an eigener Gotteserfahrung auch der Grund wegzubleiben und nicht zu glauben – denn sie können Gott nicht sehen / riechen und für sie ist dann Gottesdienst ein  tun „als ob“, oder höchstens „nette Gemeinschaft zu erfahren“.
  • Die Frage ist: Wie bleibt Jesus präsent, wo und wie können wir ihn, Seine Präsenz, erfahren, Ihm begegnen?

Ostern - Pascha,

der Vorübergang des Herrn

Aufersteheung

Er ist auferstanden

Er lebt

Er geht auch heute nicht an Sorgen und Nöten achtlos vorüber

Er geht nicht allein vorüber

Lasst euch von ihm ergreifen

mitnehmen, verwandeln, auferwecken

Tretet auf gegen allen Tod in der Welt

so sinnlos es erscheinen mag

lebt als Neue Menschen

die Ihn bezeugen

dass er lebt

und nicht ohne Wandlung vorübergeht

sondern der Welt Leben bringt

 

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest!

 

Anbei das Ostervademecum

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Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab (Joh 3,16)

  • Die meisten Menschen die die Welt verändert haben, bleiben in Erinnerung wegen ihrer großen Taten– Jesus Christus jedoch wegen seines Todes. Was hat sein Tod für einen Sinn? Warum ist das so wichtig und inwiefern ist es relevant für Sie und für mich, heute? Die Antwort gibt das heutige Evangelium mit dem wohl bekanntesten Vers aus Hl. Schrift, für viele eine Zusammenfassung des Evangeliums: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“
  • Aber was ist das Problem? Vielen sagen: „Ich brauche das Christentum nicht, ich bin zufrieden, mein Leben ist erfüllt, ich versuche ein netter Mensch zu sein und niemand etwas zu Leide zu tun!“ Aber das ist natürlich eine Frage des Maßstabes: Im Vergleich zu Kinderschändern, Mördern oder korrupten Politikern kommen wir gut weg, aber im Vergleich zu Jesus wird deutlich, wie ungenügend unser Leben ausfällt. Das Grundproblem sitzt aber noch tiefer:

Ich schließe einen Bund mit euch

  • Es lohnt sich, darauf zu achten, welche Wörter in der Heiligen Schrift öfters vorkommen: In der Lesung Gen 9,8-15 taucht öfters das Wort "Bund" auf. Es ist von dem Bund die Rede, den Gott mit den Menschen schließt, und von dem Zeichen, das Gott für diesen Bund an den Himmel setzt: Dem Regenbogen. Noch einmal wird in dieser Hl. Messe vom Bund die Rede sein: Bei den Abenmahlsworten „Nehmt und esst alle davon, nehmt und trinkt, denn das ist der Neue Bund in meinem Blut“. Leider benutzen wir im Deutschen zwei verschiedene Wörter für ein und dieselbe Sache: Testament und Bund- im altgr. steht nur ein Wort: diaqh,kh „diateke“, hebr. „berit“.
  •  was meint das „Bund“?

NEUE WUNDERHEILUNG durch Jesus –
die Jerusalem Post im Exklusivinterview mit dem Geheilten

R: Als wir ihn zunächst fragen, ob es ihm gelegen sei, antwortet er, jeder Zeitpunkt sei ihm gelegen, um von diesem Wunder zu berichten; auch sei es ihm nicht überdrüssig, wenn er immer wieder danach gefragt werde. Vor allem interessiert uns, woher der Aussätzige den Mut nahm, das strikte „Aussatzgebot“ zu übergehen und direkt vor Jesus auf die Knie zu fallen mit der Bitte um Heilung vom Aussatz.

50 Jahre Ökumene seit dem 2. Vatikanischem Konzil


•    Vor etwas mehr als 1 Woche wurde unter anderem in einem Symposium der Kath. Fakultät daran gedacht, dass vor 50 Jahren das 2. Vat. Konzil durch Papst Johannes XXIII. einberufen worden ist. Ein wichtiger Impuls war auch das Aufgreifen der ökumenischen Bewegung: Neu war so, dass der Papst Vertreter aller christlichen Kirchen einlud. Auch wenn die Bischöfe ein Dekret „ut unum sint“ verabschiedeten, konnten sie die Einheit der Christen nicht herstellen. In diesem Dekret werden alle Mittel, Wege und Weisen zur Förderung der Einheit der Christen dargestellt. Es geht um den Dialog und die praktische Zusammenarbeit.
•    So gibt es auch seither die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen, die wir auch heuer wieder mit einem ökumenischen Gottesdienst begingen. Auch wenn sich große Bewusstseinsänderung ergeben haben – wie vieles ist heute selbstverständlich zwischen den Konfessionen – ist das Anliegen den meisten Katholiken zumindest bei uns ziemlich egal, so jedenfalls meine Empfindung.

Zuhören will gelernt sein


•    Hören und Zuhören sind zwei unterschiedliche Dinge – wie alle Eltern und Kinder wissen: Was die Eltern sagen, „geht beim einen Ohr hinein und beim anderen wieder hinaus“ – Kinder hören zwar gut, hören aber nicht immer zu hören nicht auf das, was die Eltern ihnen sagen. Und sehr oft ärgere ich mich über Diskussionen im Fernsehen, wo die jeweiligen Teilnehmer ihren Standpunkt vehement vertreten, aber nicht einander zuhören, oft sogar einander gar nicht ausreden lassen. Zuhören verlangt ein Stück weit offen zu sein und sich von der eigenen Position auch distanzieren zu können, damit Verstehen entstehen kann.
•    Aber auch in zwischenmenschlichen Beziehungen hören viele nur sehr oberflächlich zu. Und viele, v.a. Ältere, haben niemand, der ihnen zuhören will. Ja, Zuhören braucht Zeit, die man sich für den anderen nehmen muss! Meist hört man nämlich nur das heraus, was man denkt, dass der andere ausdrücken will – und dann kommt es zu den Missverständnissen, dann fühlt man sich unverstanden, und im Letzten einsam und allein.
•    In der Telefonseelsorge, wo ich auch mitarbeite,habe ich diese Woche auf dem Mitteilungsbrett den Weihnachtsgruß der Leiterin gelesen, die aus einem Buch von M. Ende zitiert, der beschreibt, worum es geht:

Die fehlende Erinnerung an die eigene Taufe


•    Wenn wir ins Regal greifen, ein altes Fotoalbum herausnehmen (oder heute am Computer einen Bilderordner aufmachen) und es uns in Ruhe anschauen, erwachen viele Bilder wieder zum Leben, da unsere Erinnerungen in sie eintauchen und auch die Emotionen wieder da sind. Im ersten Teil des Albums finden Sie vielleicht Fotos von Ihrer Taufe. Es fehlen uns aber, wenn wir die Taufe in der frühen Kindheit empfangen haben, jegliche Erinnerungen und Gefühle an dieses Fest. Woran würden wir uns denn erinnern? Was würde uns rückblickend bewegen?